Szenario: „EcoDrive Solutions GmbH“Unternehmensprofil
Die EcoDrive Solutions GmbH ist ein wachsender Dienstleister im Bereich E-Mobilität mit Hauptsitz in Hannover. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 100 Mitarbeiter, davon arbeiten etwa 30 im Außendienst und 20 im Homeoffice. EcoDrive betreibt eine eigene IoT-Plattform, über die Kunden ihre privaten und gewerblichen Ladestationen verwalten können. Zudem gibt es einen integrierten B2B-Onlineshop für Ersatzteile und Zubehör. Der bisherige, in die Jahre gekommene Webserver stößt an seine Grenzen. Die Ladezeiten im Shop steigen, und die Synchronisation der IoT-Daten führt bei Lastspitzen zu Verzögerungen. Das Unternehmen möchte die Infrastruktur nun inhouse im eigenen Serverraum modernisieren, um die volle Datenkontrolle zu behalten.
Anforderungen an das neue System1. Performance & Auslastung
- Web-Traffic: Monatlich ca. 150.000 Seitenaufrufe im Shop.
- Schnittstellen (API): Rund 5.000 vernetzte Ladestationen senden alle 15 Minuten Statusberichte (JSON-Daten) an den Server.
- Interne Nutzung: 50 Mitarbeiter greifen gleichzeitig auf ein internes Wiki und ein Projektmanagement-Tool zu, die ebenfalls auf diesem Server gehostet werden sollen.
Aufgabe für dieses fiktive Unternehmen:
- Teil A: Hardware-Konfiguration Entwerfen Sie eine Stückliste für den physischen Server (oder ein Cluster). Berücksichtigen Sie dabei:
- CPU: Wie viele Kerne/Threads sind für Webserver, API und Datenbank nötig?
- RAM: Wie viel Arbeitsspeicher wird benötigt, um Caching und Datenbank-Abfragen flüssig zu halten?
- Storage: Welche RAID-Konfiguration ist sinnvoll? (SSD vs. HDD, Kapazität, Redundanz).
- Netzwerk: Welche Anbindung ist für 100 Mitarbeiter + externe Kunden nötig?
- Teil B: Software & Konzept
- Virtualisierung: Soll ein Hypervisor (z. B. Proxmox, ESXi) eingesetzt werden? Wenn ja, warum?
- Skalierbarkeit: Wie gehen wir vor, wenn das Unternehmen nächstes Jahr auf 150 Mitarbeiter und 10.000 Ladestationen wächst?
- Entscheiden Sie, ob sie einen Single-Server mit High-End-Komponenten oder ein Zwei-Server-System (Load Balancing) konzipieren.
Meine Ausarbeitung dazu: